Persönlicher Blog

 Über meine Arbeit

….kann ich schreiben und sagen, dass ich sie liebe. Natürlich hängt es auch mal von der Tagesform ab, wie groß die Liebe ist, aber sie ist immer spürbar da.
Ich liebe es Menschen zu berühren. Mit meinen Händen, mit meinem Geist, mit meinem Herzen.
Natürlich brauche ich zwischendurch Zeiten der Ruhe und Zurückgezogenheit.
Und dann, wenn ich wieder in diesen Raum (meinen Praxisraum, aber auch in einen mentalen Raum) hinein gehe, atme ich auf und fühle mich genau am richtigen Ort.
Das empfinde ich wirklich (meistens) so und es erfreut mich.
Natürlich gibt es Menschen, die ich nicht so gerne massiere oder berühre, das ist ja menschlich! Da stimmt dann die Chemie nicht ganz.
Aber selbst dann kann diese persönliche Note in den Hintergrund treten und das Wesentliche zum Vorschein kommen: und das ist der Mensch!
Tatsächlich könnte ich sagen, dass ich Menschen liebe und deswegen diese Arbeit mache.
Das fällt mir aber etwas schwer…
So wirklich ehrlich zu posten, dass ich eine Menschenliebhaberin bin – Wo es doch einige Exemplare unserer Gattung gibt, die es einem echt schwer machen, sie zu lieben! …..
In der Praxis (also in meiner therapeutischen Arbeit) kann diese gute Verbindung zum Gegenüber oft sehr leicht aufgebaut werden.
Weil sich die Menschen berühren lassen und sich verletzlich zeigen.
Dann kann sich das Herz öffnen und die Energie – oder wie immer du es nennen möchtest – fließen.
Hast du so etwas schon einmal erlebt?

 

 

Weshalb ich das Reisen so liebe….

Was nimmst du als Selbstverständlichkeit an?
Wie setzt du deine Maßstäbe?
Worüber bist du dankbar in deinem Alltag?
Und was geht einfach in der Routine unter?

Noch nie konnte ich so ein „normales Leben“ als Ideal für mich akzeptieren. Floskeln wie: „Das macht man halt so…“ oder „So ist das eben.“ empfinde ich (immer noch) als gruselig. Die allgemeinen Normen einfach zu übernehmen und dem vorgegeben, ausgetretenen Pfad der überlieferten Vorstellungen zu folgen, erschien mir schon seit meiner Jugend als ein direkter Weg in ein Zombie-Leben, ein mechanistisches Leben, in dem Kreativität und Lebendigkeit keinen Platz finden.
Nun ja, mit zunehmendem Alter verliert diese Sichtweise etwas an Dramatik – aber nur manchmal!
Nach einiger Zeit im geregelten Alltag spüre ich den Ruf in mir, die bekannten Wege zu verlassen, mental und auch physisch.
Ich liebe es zu reisen und neue Orte kennenzulernen, über den Tellerrand unserer Kultur zu schauen. Jedesmal werde ich mit meinen gedanklichen Konstrukten von Werten und Wahrheit konfrontiert, mit meiner Persönlichkeit, die sich ganz ungewohnten Situationen stellen muss.
Für mich ist Reisen vergleichbar mit Hatha Yoga: Es macht mich flexibel und stark und ich lerne mich immer besser kennen.
Was denkst du übers Reisen?
Und empfindest du das „Nachhausekommen“ auch als so schön?
Alles Liebe,
Ines